Arbeitsgruppe apl. Prof. Thyssen

Im Praktikum sollen die theoretischen Kenntnisse aus Vorlesung und Seminar durch eigenverantwortliche Umsetzung der im Kursplan vorgesehenen Themen bzw. Experimente im Rahmen einer simulierten Unterrichtsstunde vertieft werden. Durch Analyse fachdidaktischer Zielsetzungen einzelner Experimente soll die generelle Fähigkeit vermittelt werden, fachliche Inhalte in Kombination mit fachgemäßen Arbeitsweisen auf Schülerniveau zu vermitteln. Dies geschieht durch eigenständige Planung, Vorbereitung und Durchführung von

  • Schülerexperimenten und -übungen
  • Demonstrationsexperimenten
  • dem Einsatz von Computer gestützten Lern- und Testumgebungen

durch bzw. mit den Studenten unter Erbringung verschiedener Leistungsnachweise unter bestimmten Anforderungen.

Im Idealfall sollen die erworbenen Kenntnisse die Studenten dazu befähigen, durch Abwandlung bekannter Experimente bzw. Konzeption neuer Versuche, Inhalte des Lehrplans an gegebene Unterrichtssituationen anzupassen.

Im Rahmen der Vorbereitung dieser Experimente können weitere fachdidaktische Aspekte vertieft werden, wie z.B.:

  • Planung und Evaluation von Unterricht
  • Medienwahl
  • Sicherheit im Biologieunterricht
  • fachdidaktische Reduktion bzw. Rekonstruktion
  • Bildungsstandards und Lehrpläne

Die betrachteten Experimente und durchgeführten Planungen können einen Grundstock für einen Fundus an Experimenten zum Einsatz im späteren, eigenen Unterricht bilden. Es existiert eine kleine Materialsammlung, die genutzt werden kann!


Anforderungen und Leistungsnachweise (im Praktikum)

Für eine erfolgreiche Teilnahme muss ein schriftlicher Stundenentwurf in Form eines Lehrprobenentwurfes (für eine Bio-Stunde mit 45 min) ausgearbeitet werden. Die dafür vorgeschriebene Form ist der Anleitung zur Anfertigung eines Lehrprobenentwurfes des Studienseminars KL zu entnehmen. Dieser Stundenentwurf ist ein Teil der zu prüfenden Grundlagen in der zweiten Modulteilprüfung, die als "Mündliche Prüfung" am Ende des Sommersemesters stattfindet.
Wie dem nicht mehr ganz aktuellen Beispiel für einen solchen Stundenentwurf zu entnehmen ist, enthält der Entwurf neben den ausformulierten Gedanken zur Stundenplanung einen tabellarischen Stundenverlaufsplan. Aus diesem sollen die einzelnen Unterrichtsphasen, Inhalte und die dabei eingesetzten Materialien bzw. Methoden hervorgehen. Arbeitsblätter, Abbildungen, Folien etc. werden beigefügt, da der Leser ohne dieses Material den Stundenverlauf - und damit die Unterrichtsplanung - vorab nicht geistig "nachvollziehen" kann. Mögliche Gesichtspunkte bei der Bewertung sind in einem Papier des Studienseminars Paderborn sehr übersichtlich zusammengefasst.

Für die Anerkennung der Teil-Leistungsnachweise ist die Einhaltung gewisser organisatorischer Vorgaben und Anforderungen zwingend.

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