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Formalia zur Anfertigung der Arbeiten

Die hier angegebenen Informationen sind angelehnt an einen Ratgeber für Bachelorarbeiten der UNI Freiburg (Link leider inaktiv, das Dokument kann eingesehen werden). Das verlinkte Dokument kann für Arbeiten in der FD bzgl. der formalen Aspekte zur Anfertigung (d.h. nicht LPs, Benotung, Gewichtung etc.) als Vorgabe angesehen werden, weshalb die hier zusammengefassten Kurz-Informationen in Teilen identisch sind. Mit diesem Hinweis möchte ich dem Plagiatsverdacht entgehen.

Erwartungen

Mit der Bachelorarbeit als erstem wissenschaftlichem Abschluss sollen Sie zeigen, dass Sie ein Problem aus dem Bereich der Biologie selbstständig und mit den erforderlichen Methoden in einem festgelegten Zeitraum bearbeiten können. Man erwartet von Ihnen keinen wissenschaftlichen Neuwert, aber wissenschaftliches Vorgehen. D.h. es müssen neue Messwerte oder Daten "produziert" werden, wobei die praktischen Arbeiten und die schriftliche Ausarbeitung dem wissenschaftlichen Standard entsprechen müssen. Ihre Ausarbeitung soll auch das Wissen des Lesers erweitern. Im Falle einer Masterarbeit kann ein gewisser wissenschaftlicher Neuwert erwartet werden.

Die geforderte Selbstständigkeit widerspricht in gewissem Sinne der vorgeschriebenen und sinnvollen Betreuung. Stimmig wird dies, wenn man voraussetzt, dass Sie sich immer dann Hilfe holen, wenn Sie sie brauchen. Das ist dann auch ein Maß für Ihre Selbstständigkeit. Eine Berichterstattung sollte im Idealfall in regelmäßigen Abständen ohne Aufforderung von außen erfolgen.

Gliederung der Arbeit

Auch in der Fachdidaktik sollte man sich an folgende prinzipielle Gliederung halten:

  • Einleitung: kurze Einführung in das Thema, Gegenstand und Ziel der Arbeit, Fragestellung, Einordnung in einen größeren Rahmen, Bezug zum Fachgebiet und Forschungsumfeld usw. 
  • Hauptteil: meist mit mehreren Kapiteln, unterteilt z.B. in Material und Methoden, Ergebnisse; systematische, vollständige und nachvollziehbare Behandlung einzelner Teilaspekte der Fragestellung. Der umfangreichste Teil der Bachelorarbeit. 
  • Schlussteil: kritische Diskussion, Interpretation und Verknüpfung der eigenen Ergebnisse (keine reine Ergebniswiederholung!), ggf. Bezug zu andere Literaturdaten, abschließende Zusammenfassung und Beantwortung eingangs gestellter Fragen; offene Fragen, mögliche Anschlussfragen, Perspektiven usw.

Der fachdidaktische Teil wird dann mit Bezug zu den Daten und Ergebnissen im ersten Teil als zweiter Teil "angehängt".

Schrifttyp & Zeilenabstand

Die gewählte Schrift muss lesbar sein und ein ordentliches Layout vermitteln. Zeilenabstand und Schriftgröße hängen vom jeweiligen Textteil ab. So können z.B. Über- und Unterschriften von Tabellen bzw. Abbildungen kleiner sein als der normale Text. Sie sollten als Lehramtsstudent in diesem Sektor bestehende Möglichkeiten zur optischen Unterstützung des Leseprozesses beherrschen.

Abbildungen & Tabellen

Abbildungen erhalten eine Unterschrift mit kurzem Titel (einzeilig) und bei Bedarf nachfolgend einen Text mit Erklärungen/Erläuterungen (ggf. als Legende zu bezeichnen). Entsprechendes gilt für Tabellen, dort wird allerdings alles oberhalb der Tabelle als Überschrift ausgeführt. Die Erläuterungen ersetzen eine Legende, Kennzeichnung oder Beschriftung der Daten in der in der Abbildung bzw. Tabelle nicht, sie sollen diese ergänzen. Die Gestaltung von Abbildungen sollte gerade Lehramtsstudenten aufgrund vorhandener Kenntnisse zu Wahrnehmungsgesetzen etc. leicht fallen.

Literatur, Quellen und Zitate

Es gibt Quellen unterschiedlicher "Qualität". Achten Sie bei der Auswahl der Literatur, die als Beleg angeführt wird, auf die Seriosität der Quelle. Generell müssen alle Quellen und auch die als Zitate aufgeführten Autoren bzw. Publikationen in der Arbeit so angegeben sein, dass einem Zitat eindeutig ein Werk zugeordnet werden kann, in dem man die Aussagen überprüfen werden kann. Die Angabe von Autoren im Text ersetzt kein vollständiges Literaturverzeichnis mit den jeweiligen Informationen zur entsprechenden Publikation.