Arbeitsgruppe apl. Prof. Thyssen

Eine schriftliche Unterrichtsplanung resultiert in einem Lehrprobenentwurf. Dessen Gliederung und Umfang variiert von Fach zu Fach, Studienseminar zu Studienseminar und Fachleiter zu Fachleiter (Bsp. "Anleitung" Studienseminar KL). Die Vorgaben sollen letztlich eine Hilfestellung dafür sein, dass bei der Planung keine relevanten Faktoren unbedacht bleiben. Der schriftliche Unterrichtsentwurf sollte z.T. als Mittel zum Zweck gesehen werden: d.h. ein Zwang sich strukturiert Gedanken zu wichtigen Punkten der Planung zu machen und diese auszuformulieren.

Berufsanfängern bereiten in der Regel zwei Teile des Lehrprobenentwurfes besondere Probleme: die didaktische und die methodische Analyse, insbesondere die "Trennung" dieser beiden Bereiche. Es sei vorweggenommen, dass eine vollständige Trennung nicht möglich ist. Beide beschreiben den Lernweg unter verschiedenen Aspekten. Die didaktische Planung skizziert den Lernweg durch Strukturierung unter Angabe notwendiger Erkenntnisschritte und geeigneter Beispiele. Die methodische Planung hingegen beschreibt den Weg, das Handeln der Schüler und Lehrer zum Erreichen dieser Erkenntnisschritte. Daran wird deutlich, dass eine Verzahnung und Abhängigkeit der beiden Bereiche vorliegt.

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